
Dieser Themenweg führt Sie an rund zehn Kalköfen vorbei, die einst von den Dorfbewohnern gebaut wurden – vermutlich, um St-Luc nach den Bränden von 1845 und 1858 wieder aufzubauen, welche einen großen Teil des Dorfes zerstörten. Als Zeugnisse alten Handwerks erinnern sie an die Bedeutung des Kalks, der bereits vor 6000 Jahren von den Ägyptern un...
Seit 2019 erwecken die Bewohner des Tals jedes Jahr diese Ruinen wieder zum Leben, indem sie sie von der Vegetation befreien, die sie nach und nach überwuchert hatte. Heute sind sie entlang des Wanderwegs in Szene gesetzt und bereichern unser lokales Kulturerbe.
Die Rolle der Kalköfen
Diese dienten dazu, Kalkstein zu brennen (der nicht in St-Luc, sondern in Chandolin) zu brennen, der nach der Einwirkung sehr hoher Temperaturen (+/- 900 °C) in kleine Stücke zerkleinert wurde, die sich bei Kontakt mit Wasser auflösten und eine weißliche Paste bildeten. Wie der heutige Zement wurde diese Paste mit Sand und Kies vermischt und für den Bau verwendet. Sie diente auch als Farbe zum Weißtünchen der Fassaden. Davon können Sie sich im alten Dorfkern von St-Luc überzeugen.
| Praktische Informationen |
Der Weg beginnt an der „Pierre des Sauvages“ oberhalb des Dorfes. Um dorthin zu gelangen, nehmen Sie den Tsarrire-Weg oder den Chlottes-Weg (über die Grand Bisse). Der Weg ist anschließend mit weißen Rauten und Schildern mit der Aufschrift „Four à chaux“ markiert. |
|---|