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Post 3. Stadelquartier

Oberhalb der Kantonsstrasse befinden sich an der Strasse durch das alte Dorf von Niouc mehrere ältere landwirtschaftliche Gebäude. Die zweistöckigen Stadel bestehen einerseits aus Mauerwerk und andererseits aus Holz. Der Holzteil kommt auf runden Steinplatten und hölzernen Pfählen über das Mauerwerk.

Plan von Niouc

Diese Gebäude dienten früher zur Aufbewahrung der Getreideernte. Nach dem Trocknen auf dem Balkon wurden die Weizengarben im Stadel zur Auskörnung gedroschen.

Dank ihrer guten Anpassung an trockenen Boden waren der Weizen und der Hafer der vorherrschende Anbau in Niouc. Da sie in höheren Lagen nicht gedeihen, konnten sie lediglich in Siders und Niouc angebaut werden.

Nach dem Bau des Bewässerungssystems wurde der Getreideanbau immer mehr durch die Weiden verdrängt. Die Mühle und der Bachofen in Muraz bei Siders wurden stillgelegt und ein paar Stadel zu Scheunenställen umgebaut.

Bis 1950 mähten die Besitzer das Gras der Böschungen mit der Sichel und andere brachten das Unkraut aus den Weinbergen in Muraz nach Niouc, um das Vieh zu füttern.

Einer dieser Stadel war den Einwohnern unter dem Namen « raccard de l‘ours » (Bärenstadel) bekannt. Die Eingangstür Gässchen, um 1960 wurde durch eine Bärin 3. Stadelquartier beschädigt, als sie versuchte, ihr Junges zu befreien, welches vom Hausbesitzer eingeschlossen worden war

 

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