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Post 1. Sechs Pappeln

Die sechs Pappeln am Eingang von Niouc und zum Val d’Anniviers stellen die ehemaligen Gemeinden dar. Um 1912 wurden
hier von Candide Antille sechs Pappeln gepflanzt, welche von Siders gut zu erkennen waren.

Plan von Niouc

Um zum ersten Posten des historischen Rundgangs von Niouc zu gelangen, stellen Sie bitte Ihr Auto am Eingang des Dorfes auf Siderser Seite auf dem Parking beim Spielplatz ab. Dann gehen Sie die Treppe hinunter und entlang der Kantonsstrasse links bis zu den Pappeln

 

1957 wollten die Eigentümer die Pappeln fällen und das Holz verkaufen. Zur Erhaltung der Pappeln und zum Schutz des Standortes kam der Verkehrsverein Siders mit den Eigentümern überein, ihnen pro Jahr und pro Pappel Fr. 10.- zu überweisen, damit die Pappeln nicht gefällt wurden.

1980 wurden die Pappeln ersetzt, die Neubepflanzung von Pappeln erfolgte durch Henri Salamin (damals Gemeindepräsident von St. Luc), André Salamin (ehemaliger Förster von St. Luc), Luc Antille und Elie Zufferey von Niouc.

Bevor Sie sich zum nächsten Posten begeben, betrachten Sie bitte noch das Fachwerkhaus an der bergseitigen Strassenseite Richtung Siders. Sein besonderer Baustil stammt sehr wahrscheinlich von Arbeitern aus Zürich, welche im Aluminiumwerk Chippis gearbeitet haben. Dieses und das weisse Haus wurden zwischen 1905 und 1910 anlässlich der Arbeiten von der Rohrleitung durch das Aluminiumwerk Chippis erbaut. Das weisse Haus diente zuerst als Kantine und Unterkunft für die Arbeiter, später dann als Café-Restaurant. Es wurde wahrscheinlich auch als erster Halt von den Leuten genutzt, welche auf dem alten Maultierpfad von Siders her zu den Dörfern gingen. 1946 kaufte der einstige Besitzer die Häuser dem Aluminumwerk Chippis ab.

 

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Unterhalb von den Pappeln befindet sich der nördliche Zugang zu der Quelle. Bei entsprechenden Schneeverhältnissen kann dieser Weg im Winter nicht begangen werden