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Post 9. Mühle und Sägerei

Sie befinden sich jetzt im neuralgischen Zentrum des damaligen Dorflebens, mit der Sägerei, der Mühle, dem Backofen, der Backstube und dem Schlachthof.

   Plan von Grimentz

Die Sägerei, gebaut um 1819, wurde 1994 stillgelegt. Seither dient sie bei Anlässen als Festsaal. Der äussere Aspekt und ein Teil der alten Sägerei wurden beibehalten, damit die einstige Nutzung nicht in Vergessenheit geraten.

Auf dem Foto unten ist die Sägerei Anfang des Jahrhunderts zu sehen, wie sie durch ein vertikales Wasserrad betrieben wird Die Mühle wurde 1999 durch einen Erdrutsch, nach Überlaufen des Bergbaches « Marais », stark beschädigt. Die Rekonstruktion erfolgte mit Original-Materialien und gemäss dem Modell der alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist eine der wenigen Mühlen, die lediglich durch direkten Kraftantrieb horizontaler Lamellen, ohne komplexen Mechanismus, betrieben wurde.

Betrachten Sie auf der andere Seite der Brücke die Brunnenanlage der Sägerei. Ein vertikales Wasserrad zeugt vom Zweck der alten Sägerei mit Darstellung von Sägern, die unermüdlich einen Baumstamm der Länge nach zersägen. Es ist einer der drei thematisierten Dorfbrunnen, wie der vom Bäcker und der vorher besuchte Brunnen mit dem Kuhkampf. Erbaut 1996, wurde er wie die Mühle 1999 zerstört. Die Schäden wurden möglichst identisch behoben, dank Hilfe durch die « Association du Patrimoine du village de Grimentz », gegründet von verschiedenen Leute, welche den einzigartigen Charakter des Dorfes erhalten wollen.

 

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Begeben Sie sich ein paar Meter weiter bis zur Molkerei.