Post 2. Les Morands

Früher existierte hier noch kein Weiler und es gab keine Wohnhäuser, nur Scheunenställe, Stadel und Wiesen, welche hauptsächlich den Einwohnern von Vissoie gehörten.

  Plan von La Combaz-Cuimey
 

Jedes Landstück wurde bewirtschaftet. Auf den trockenen, am Hang liegenden Landstücken wurden Kartoffeln, Weizen und Roggen angebaut, wobei auf einen abwechslungsreichen Anbau geachtet wurde, um den Boden nicht auszulaugen und unfruchtbar zu machen.

Auch Bohnen wurden angepflanzt, welche zum Knabbern und für Suppen vorgesehen waren. Sie dienten aber auch als Figuren beim Spiel « au moulin » ( Mühle ), welches von zwei Spielern gespielt wurde. Das Spiel bestand darin, den Gegenspieler am Aufstellen von drei nebeneinander liegenden Figuren zu hindern.

Des weiteren gab es einige Hanffelder : die Hanfstengel wurden am unteren Ende eines sumpfigen Landstücks gewässert, dann getrocknet und geschmeidig gemacht, um danach in der Walke und im Handwerk zu Stoffen verarbeitet zu werden. Die flacheren Landstücke wurden gemäht oder beweidet. Das Heu für den Winter kam zur Lagerung in die Scheune oberhalb des Kuhstalls.

Ab 1956, nach Schaffung der Milchzentrale, diente die produzierte Milch zur Herstellung von Käse, welcher für den Verkauf bestimmt war.

Zur grossen Freude der Schüler in Vissoie wurde 1965 in Les Morands ein kleiner Skilift aufgestellt. Früher wurden in Les Morands viele Feste gefeiert und auch Theaterstücke aufgeführt.

 

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Gehen Sie weiter bis zur ersten Kreuzung und verweilen dann bei der Druckrohrleitung. Die Holzbank am Strassenrand eignet sich bestens für eine Rast.