Post 5. Kapelle St.-Laurent

Die Kapelle von La Combaz, gewidmet dem heiligen Laurentius, wurde 1724 erbaut ( siehe Datum oberhalb der Tür ). In dieser Kapelle, welche früher als Oratorium betrachtet wurde, werden heute Messen abgehalten, insbesonders am Tag des Patronatsfests.

  Plan von La Combaz-Cuimey


1960 wurde die Kapelle restauriert. Das direkt an die Fassade angehängte Kreuz wurde 1990 versetzt. Wie es früher üblich war, wurde unter der Kapelle ein Keller eingerichtet, um die Weinfässer lagern zu können.

Der Altar weist im vorderen Teil ein gemaltes Grab auf falschem Marmor auf. In der Mitte ist der heilige Laurentius, der Schutzpatron der Kapelle, zu sehen und der Eisenrost als sein Attribut. Rechts von ihm befindet sich die heilige Barbara, als gekrönte Jungfrau mit der Märtyrerpalme und dem Turm, wo sie der Legende nach durch ihren Vater eingesperrt war. Auf der nächsten Altarstufe befindet sich die Jungfrau mit dem Kind ( auf dem Sockel steht das Datum von 1724 ). Der Altar mit den gewundenen Säulen besteht aus insgesamt sechs Statuen. Am Kapellengewölbe ist gemalter Blumenschmuck zu erkennen.

Links vom Altar befinden sich auf einem kleinen Hocker zwei runde Steine, einer über dem anderen, mit Aushöhlung in der Mitte, der eine diente als Behälter und der andere als Deckel. Früher wurde die Butter darin aufbewahrt. Dank der Gnade durch den heiligen Laurentius, welcher im Feuer umkam, besass diese Butter Heilkräfte bei Verbrennungen, aber auch bei Augenleiden und Ausschlägen.

 

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Folgen Sie der Gasse hinter der Kapelle bis zum grossen, rechtsliegenden Stadel.