Post 2. Cohalet

Der einheimische Ausdruck « Cohalet » bedeutet soviel wie « kleiner Ort in der Sonne », Hier sind unterhalb der Strasse einige neue Häuser zu sehen. Auf der Südseite vom mittleren Saint-Jean befand sich die Molkerei und der Schlachtraum in einem Gebäude aus dem Jahre 1920, heute bekannt als « Chalet Soleil ». Das Kalben fand zwischen November-Dezember statt, geschlachtet wurde im Dezember- anuar. Hier entstand das erste andwerker-Dorfviertel.

Plan von St-Jean

Oberhalb vom Chalet Soleil befindet sich die Brotstube und der Backofen. Ihre Lage, etwas abseits vom Wohngebiet, weist auf die stete Angst vor einem Brand durch den glühenden Ofen hin.

Im Cohalet-Viertel deckte sich die Bevölkerung mit ihrem Vorrat an Brot, Milch und Fleisch ein, die drei wichtigsten Grundnahrungsmittel im Tal. Hier wurde alles hergebracht, verarbeitet und schlussendlich gemäss einem streng regulierten System verteilt.

Die Warenlager befanden sich anderswo. Unsere Freunde, die Rückkehrer, werden sie uns zeigen. Es handelt sich um Speicher, Stadel, Räume und Keller, die wir beim Weitergehen entdecken werden.

Die Landschaft gibt uns Hinweise auf die wirtschaftliche Tätigkeit, welche die Landwirtschaft abgelöst hat. Letztere ist noch heute auf Subventionen angewiesen.

Gelbe Wegweiser geben die Richtungen der Wanderwege an, welche den alten Pfaden entlang führen.

Im Westen, bei Tsirouc und Sorebois, weidete jahrelang im Sommer das Vieh. Heute entdecken unsere Freunde, die Rückkehrer, hier die Masten der Bergbahn Grimenz-Sorebois, welche 2014 eingeweiht wurde.

 

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Wir folgen dem Weg bis zum umgebauten Speicher.