Post 10. Haus mit den blauen

Dieses alte Haus hat seinen Charme aus vergangener Zeit beibehalten. Sehr wahrscheinlich stammt es aus dem 17. Jahrhundert und die Dorfbewohner erzählen seine Geschichte von Generation zu
Generation weiter.

  Plan von La Combaz-Cuimey


Es wird gesagt, dass es in diesem Haus spukt. Zu gewissen Zeiten in der Nacht öffneten sich die Türen von selber und aus dem Keller erklangen schaurige Geräusche. Es scheint, dass sich Farinet, der berühmte Geldfälscher, in diesem Haus mit Hilfe der Familie Epiney aus Ayer versteckt hat. Diese sollen ihn von Siders aus auf einem Fuhrwagen unter Strohgarben hierher transportiert haben. Die Familie Epiney erhielt im übrigen den Spitznamen : « les Farines ». Ursprünglich aus Aosta stammend liess sich Joseph-Samuel Farinet ( 1845-1880 ) im Wallis nieder und er war bekannt als Schmuggler und Geldfälscher. Hauptsächlich stellte er zwanzig Rappen Münzstücke her, welche er unter der Bevölkerung verteilte. Nachdem er zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde, versteckte er sich in verschiedenen Tälern im Wallis. Mehrere Dörfer rühmen sich mit seiner Anwesenheit.

Folgen Sie weiter der Strasse und schauen Sie sich beim Vorbeigehen rechterhand die Mauer des Fournier-Hauses an ( von dieser Familie ist bei einem späteren Posten die Rede ), welche noch aus dem ursprünglichen Kalkmörtel und Eisenringen besteht. Man kann einen ästhetischen wie auch haltbaren Pflasterstein erkennen.

 

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Gehen Sie ungefähr 50 Meter weiter bis zum Steinbrunnen.