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Mission-Post 2. Der Stadel

Der Stadel, wie auch der Speicher, wurde auf Holzpfählen und grossen runden Steinplatten gebaut. Die Holzpfähle kamen auf einen gemauerten Keller, welche eine stabile Grundlage für das Bauwerk bot. Der Abstand zwischen dem unteren und oberen Teil diente der Isolierung des Holzbauwerks und dem Schutz des gelagerten Getreides vor Feuchtigkeit und Nagetieren.

Plan von Mission

Der Stadel diente ausschliesslich dem Dreschen des Getreides. Der äussere Balkon wurde benutzt, um dort die Getreidegarben während zwei bis drei Tagen zu trocknen. Danach kamen sie ins Innere des Stadels, zuerst in den Seitenteil, genannt « le chantier », dann zum Dreschen in den mittleren Teil, genannt « l‘aire ». Der Zugang zum Stadel führte über eine Leiter oder eine Treppe.

Auf den Feldern um das Dorf wurden verschiedenes angebaut, wie zum Beispiel Roggen. Aus Roggenmehl gab es Brot für das ganze Jahr. Auch Weich-und Hartweizen wurde ausgesät. Die Bohnenernte wurden zu Mehl verarbeitet und diente der Ernährung der Kälber.

Zur Bodenbearbeitung gab es weder Maschinen noch Pflüge, alles wurde von Hand gemacht. Die Erde wurde mit Hilfe einer Spitzhacke und einer Schaufel gepflügt, die Saatkörner ausgeworfen und der Rechen wurde verwendet, um die Samen zu bedecken.

Gleich gegenüber und etwas weiter sind Stadel zu sehen, welche in Ferienchalet umgebaut worden sind.

Mehrere Stadel, Speicher und Scheunenställe befinden sich entlang der Dorfstrasse.

 

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Gehen Sie ungefähr 50 Meter weiter entlang der Strasse bis zu dem mit einem roten Schild markierten Gebäude, dann begeben Sie sich ins Erdgeschoss wo früher der Ziegenstall vom Dorf untergebracht war.