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Mission-Post 11. Backhäuschen

In dem Gemeinschaftsbackhäuschen konnten die Einwohnern von Mission, vier bis fünf Mal im Jahre, ihre Roggenbrote für mehrere Monate herstellen. Der Ausdruck « banal » bedeutete im Mittelalter, dass Sachgüter den Feudalherren gehörten und die Bauern diese gegen eine Gebühr benutzen durften. Später wurden die Backhäuschen wie auch die Mühlen entweder von Gemeinden, Burgergemeinden oder Dorfgemeinschaften übernommen.

Plan von Mission

Dieses Gebäude von 1909-1910 gehört der Dorfgemeinschaft von Mission, welche dafür Sorge trägt, dass es einmal im Jahr genutzt wird. Im oberen Stockwerk befindet sich der Saal, wo sich die Mitglieder zu ihrer jährlichen Versammlung am Samstag vor Auffahrt ( Christi Himmelfahrt ) einfinden. Die Dorfgemeinschaft von Mission ist auch heute noch zuständig für Fronleichnam und das Patronatsfest, die Kapelle und Oratorium, das Backhäuschen und den alten Ziegenpark.

1890 entstanden hohe Kosten durch die Reparatur des Backhäuschens. Die Namen aller Personen, die sich an den Kosten beteiligten, wurden auf einer Liste festgehalten. Die betreffenden vierundsechzig Leute durften von da an, das Backhäuschen unentgeltlich benutzen. Das Backhäuschen gehört zum Projekt « Nahrungsmittelpfad ». Das Erklärungschild vor Ort gibt einen Überblick seiner früheren Verwendung.

 

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