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Ayer- Post 7. Mühle

Die Mühle war bis 1941 in Betrieb. Wegen eines schlimmen Arbeitsunfalls wurde die Nutzung der Mühle endgültig eingestellt. Der letzte Müller geriet mit dem Ärmel seiner Jacke ins Rad und verlor dadurch seinen Arm. Danach mussten sich die Einwohner von Ayer zur Mühle nach Mission begeben.

   Plan von Ayer

 

Die nach dem Dreschen in den Stadeln gewonnenen Körner kamen zur Lagerung in die Speicher. Je nach Bedarf wurden die Körner in die Mühle zum Mahlen gebracht ; dies deshalb, weil die Körner einfacher zu lagern waren als das Mehl.

Durch das Fallgewicht des Mühle, um Wassers, über einen Holzkanal geleitet, setzte sich das vertikale Rad in Bewegung und brachte das Steinrad zum Drehen, wodurch die Getreidekörner gemahlt wurden.

Der Stadel und der Speicher waren Teile eines Zyklus, welcher mit der Getreideaussaat begann und mit dem Vorgang in der Mühle zur Mehlherstellung endete. Das Mehl wurde bis Verarbeitung zu Brot in Papiersäcken in den Speichern gelagert.

Die Stadel waren mit Balkonen ausgestattet, damit dort das Getreide getrocknet werden konnte, bevor es ins Innere kam. Die Speicher hingegen wurden zur Lagerung der Getreidekörner benutzt, aber auch von Nahrungsmitteln und anderen wertvollen Gegenständen, wie Festtagskleider und Dokumente. Der hölzerne Bauteil beider Gebäude befindet sich auf Holzpfählen und runden Steinplatten, einerseits zum Schutz vor Feuchtigkeit und andererseits, um das Eindringen von Nagetieren zu verhindern.

 

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