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Ayer- Post 3. Chalet Madeleine

Dieses Haus aus dem Jahr 1579 wurde 1985 durch den Verkehrsverein Ayer erworben. Seine Besichtigung bietet die Möglichkeit, ehemalige Hauseinrichtigungen kennenzulernen.

   Plan von Ayer

 

Les meubles, les ustensiles et les objets sont, pour la plupart, d’origine. Sur une poutre est inscrite la date de 1651. Le fourneau en pierre ollaire date de 1794.

Madeleine Viaccoz, geboren 1885, lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1969 in diesem Haus. Selbst nachdem es fliessendes Wasser und Kochherde im Haus gab, holte sie weiter ihr Wasser beim Dorfbrunnen und bereitete das Essen auf ihrer Feuerstelle in der Küche zu.

Der Wohnbereich des Hauses auf dem dritten Stockwerk besteht aus einem Zimmer und einer Küche ; diese ist sehr schlicht eingerichtet, mit einfachem Geschirr und aufgehängtem Kessel. Die Mauern sind aus Stein, um jeglichem Brandrisiko vorzubeugen.

Ein grosser Specksteinofen sorgte für die Beheizung des Hauses. Diese Art von Ofen aus feuerfestem Stein konnte die Wärme lange behalten und ist in allen Häusern in den Bergen zu finden.

Im Zimmer dann das Stockbett, genannt « à charrette », welches der ganzen Familie erlaubte, auf kleinem Platz zu schlafen, oben die Eltern, unten die Kinder. Zugleich war es auch der Hauptraum, in einer Ecke standen die Heiligenbilder und Fotos der Verstorbenen. Die Abende wurden hier verbracht : die Frauen strickten oder versponnen Wolle, die Männer reparierten ihre Werkzeuge oder führten andere kleine Arbeiten aus.

Im Raum auf dem zweiten Stockwerk, wo früher die Werkzeuge aufbewahrt wurden, können heute Gegenstände und Werkzeuge, die von den Einheimischen zur Verfügung gestellt werden, besichtigt werden.

Der Keller im Erdgeschoss wurde dazu genutzt, den Wein in den Fässern zu lagern, aber auch die Kartoffeln und die Vorräte.

Geführte Besichtigungen des Chalets Madeleine unter : http://www.annitrek.ch

Das Haus gegenüber dem Chalet Madeleine verfügt über einiges Interessantes : eine Originalmauer mit Mörtelfugen, eine Kellertür datiert von 1768 und nach alter Dekorationsart restauriert. Das Fresko auf dem Brunnen ist das Werk eines deutschen Künstlers. Die Holzskulpturen realisierte Bernhard Hubert.

 

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